Kamtschatka Land der Bären und Vulkane Der Vortrag nimmt die Zuschauer mit in eine der abgelegensten Regionen der Erde im Fernen Osten Russlands, in die man über Moskau gelangt. Der Zwischenstopp in der russischen Hautstadt bietet sich für eine ausgiebige Stadtbesichtigung an, bevor es weiter auf diese unbekannte, kaum besiedelte Halbinsel auf dem pazifischen Feuerring geht, 7000km von Moskau entfernt. Hier gibt es 160 Vulkane, davon 25 aktive. Drei davon werden bestiegen. Der Tolbatschik ist mit seinen mehr als 3000 Metern Höhe der alpinste und nach seinem spaktakulären Ausbruch vor 6 Jahren mitten in einer Mondlandschaft, in die langsam Leben zurückkehrt, gelegen. Als Tor zur Hölle zeigt sich aber besonders der Krater des  Mutnowski  mit seinen Schwefellöchern und giftigen Dämpfen. Die Besteigung des Goreli ist dagegen eine wunderschöne Bergwanderung. Neben den Vulkanbesteigungen gibt es viel Natur  und abenteuerliche Fahrten auf Schotterpisten und holprigen Wegen durch Urwald, über Schneefelder und Vulkangestein. Eine aufregende Raftingtour führt auf einem wilden Fluss durch eine einsame Gegend.  Nirgends ist man sicher vor den größten Braunbären der Welt, aber besonders viele von ihnen trifft man am Kurilensee im Süden des Landes an, wenn im Juli und August der große Lachszug stattfindet. Alles in allem berichtet der Vortrag vom Unterwegssein in wilder Natur außerhalb der Zivilisation mit einem Hauch von Abenteuer wie es in den Alpen vor langer Zeit gewesen sein mag.